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DER RECURVEBOGEN
- klassischer europäischer Bogen
- Bogenschießen mit dem Recurvebogen ist olympische Disziplin
- Kraftverlauf fast linear ansteigend, d.h. am Auszugspunkt des Recurvebogens liegt die volle Leistungskraft auf den Fingern
- der Recurvebogen ist teilbar und besteht aus dem Mittelteil, den Wurfarmen und der Sehne
- zum "Zubehör" zählen das Visier, die Pfeilauflage, der Button und das "Stabilisationssystem"
- kann ohne Zubehör auch als Blankbogen geschossen werden

DER LANGBOGEN
- traditionelle Langbogen (Longbow) sind aus einem Stück Holz mit gerade auslaufenden Enden gefertigt
- typische Hölzer sind Bambus, Eibe, Bergahorn, Esche
- die Bogensehne ist heutzutage aus Kunststoff hergestellt
- die Pfeile sind im Gegensatz zu den Sportbögen auch heute
noch aus Holz gefertigt
- im Wettkampf müssen unbedingt immer noch Naturfedern verwendet
werden
- der Langbogen besitzt kein Visier, da er wie beim Blankbogen über
den Pfeil gezielt wird
- ohne jede technischen Hilfsmittel stellt der Langbogen beim Schießen hohe Anforderungen an die Schützen
- Langbogen werden überwiegend für das Jagdschießen
benutzt
DER COMPOUNDBOGEN
- der Compoundbogen wurde 1969 in den USA erfunden
- nutzt das Flaschenzugprinzip; die Sehne wird über ein oder
zwei Umlenkrollen an den Enden der Wurfarme geführt
- die Auszugkraft nimmt erst zu und dann wieder ab; bei vollem Auszug muss der Schütze
ca. 20 bis 60 Prozent des Zuggewichts aufwenden
- die Pfeilgeschwindigkeit erreicht daher bis etwa 103 m/sec oder
370 km/h
- zum Ziehen wird meist eine mechanische Ablasshilfe verwendet
- Stabilisatoren helfen, den Bogen besser auszubalancieren und beim Ablass des Pfeiles die Schwingungen des Bogens zu dämpfen

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